Projekt Energiepfad

Seit dem Frühjahr 2011 reden alle von der Energiewende. Wir in der Bioenergie-Region Straubing-Bogen haben die Zeichen der Zeit schon lange erkannt und bei Zeiten auf Erneuerbare Energien gesetzt. Zahlreiche Anlagen und Einrichtungen auf dem Sektor Bioenergie entstanden in den letzten Jahren, gleichzeitig wurde hohes Fachwissen aufgebaut.

Um dieses Wissen zu vermitteln, hat das Netzwerkmanagement Bioenergie Energietouren organisiert und Informationstafeln erstellt.

Lassen Sie sich zeigen, was sich engagierte kommunale Einrichtungen und private Anlagenbetreiber so alles einfallen lassen, wenn es um die Energieintelligenz der Region geht.

Übersichtskarte größere Energieanlagen der Region

 

Aus folgender Tabelle können Sie die technischen Daten einiger ausgewählter Anlagen der Region entnehmen. 

Falls Sie an einer Vor-Ort Besichtigung Interesse haben, können Sie die Kontaktpersonen der Anlagen, mit dem Vermerk Führungen nach Vereinbarung möglich, direkt zur Terminvereinbarung kontaktieren.Gerne sind wir Ihnen auch bei der Planung einer Tour in unserer Region behilflich.

 

Bild zur Anlage

anlagenspezifische Infomationen

Anlagenstandort und Kontaktdaten

Abwasserwärmenutzung in der Sudetendeutschen Straße

 Wärmetauscher zur Abwasserwärmenutzung

 - Wärmerückgewinnung aus Rohabwässern mittels Wärmetauscher

- Versorgung von über 100 städtischen Wohneinheiten mit der gewonnenen Wärme

Führungen nach Vereinbarung möglich.

Sudetendeutsche Straße

94315 Straubing

Martina Wolf

09421/944-403

martina.wolf@straubing.de

Entwässerungsbetrieb der Stadt Straubing
 Kläranlage Straubing

 - Sammlung und Reinigung von täglich ca. 20.000 m³ Haushalts- und Industrieabwasser

- Erzeugung von Biogas durch die Vergärung von Klärschlamm und Co-Substrate

- Energetische Selbstversorgung der Anlage

- Verbrennung der Rückstände aus der Biogasanlage

Führungen nach Vereinbarung möglich.

Imhoffstraße 7

94315 Straubing

Martina Wolf

09421/944-403

martina.wolf@straubing.de

Biogasanlage Huber
 Heizhaus der Biogasanlage Huber

- Betreiber: Franz Huber

- Inbetriebnahme: August 2011

- Stromerzeugung: 400 kW

- Wärmenutzung: 8 Wohnhäuser á 30 kW, Hackschnitzeltrocknung

- Substrate: 4.000m³ Rindergülle, 2.000t Grassilage, 1.000t Maissilage, 100t Futterreste, 900t Getreide GPS

- Besonderheiten: Um Beeinträchtigungen des Hofbilds weitgehend zu vermeiden, wurden die beiden Behälter mit Durchmessern von 20 Metern und 16 Meter sechs Meter tief im Boden versenkt. Wichtig ist für Franz Huber die Forschung hinsichtlich alternativer Pflanzenarten. „Mir geht es auch um eine vielfältige Pflanzenkultur im Landschaftsbild“, sagt der Landwirt.

Führungen nach Vereinbarung möglich. Biogasanlage und Milchviehbetrieb

Maierhofen 5

94353 Haibach

Franz Huber

09963/678

Steffelbauer_Huber@t-online.de

Biogasanlage Mayer
 Aussenansicht der Biogasanlage Mayer

- Betreiber: Xaver Mayer

- Inbetriebnahme: Oktober 2011

- Stromerzeugung: 190 kW

- Wärmenutzung: Wohn- und Betriebsleiterhaus 30 kW, Gästehaus 40 kW, Maststall 70 kW

- Substrate: Mais (2.100t), Ganzpflanzensilage (700t), Grassilage (400t) und 1.800m³ Schweinegülle 

- Besonderheiten: Die Familie Mayer vermietet auch Gästezimmer und so kann die anfallende Wärme der Biogasanlage zur Versorgung des Gästehauses eingesetzt werden. Neben Stall und Wohnhaus wird die Abwärme auch noch zur Trocknung von Hackschnitzel genutzt

Führungen nach Vereinbarung möglich.

Sondergai 8a

94339 Leiblfing

Xaver Mayer

09953/980454

cx.mayer@freenet.de

Zirngibl Biogas GmbH & Co. KG
 Aussenansicht der Biogasanlage Zirngibl

- Betreiber: Zirngibl Biogas GmbH & Co. KG

- Inbetriebnahme: Dezember 2010

- Stromerzeugung: 526 kW

- Wärmenutzung: 553 kW, Klärschlamm-Trocknung

- Substrate: Maissilage, Ganzpflanzensilage, Corn-Cob-Mix, Zuckerrüben, Entenmist, Hühnertrockenkot, Schweine- und Milchviehgülle

- Besonderheiten: Über die Kombination Trocknungsanlage und thermische Verwertung durch E.ON bietet sich für Kommunen im Umkreis von ca. 30 km eine gute Möglichkeit der Klärschlammverwertung. Die Wärmelieferung der Biogasanlage kann genutzt werden. Die zur Verfügung stehende Wärme entspricht einem Heizölvergleichswert von etwa 497.700 Litern im Jahr. Anfallende Substrate, wie Hühnertrockenkot, Entenmist, Gülle und Nachwachsende Rohstoffe aus den umliegenden landwirtschaftlichen Betrieben werden aufbereitet, was zu einer verbesserten Düngewirkung und Geruchsreduzierung im Vergleich zur direkten Ausbringung auf das Feld führt

 

Breitenhart 1

84066 Mallersdorf - Pfaffenberg

Xaver Zirngibl jun.

08772/804523

zirngibl-breitenhart@t-online.de

Gemeinschaftsbiogasanlage Großaich
 Aussanansicht der Biogasanlage Großaich

- Betreiber: BioGas Anlage Großaich GmbH & Co. KG

- Inbetriebnahme: August 2006

- Stromerzeugung: 4.300.000 kW/a

- Wärmenutzung: 2.100.000 kW/a

- Substrate: Mais (38%, 4.002t), Ganzpflanzensilage (14%, 1.500t), Gras (8%, 900t), Schrot (2%, 180t), Hühnchentrockenkot und Kuhmist (23%, 2.400t), Kartoffelschlempe (1%, 130t), Gemüse (1%, 135t)

- Besonderheit: beheizung der Gärtnerei Lampert mit über 6.000m³ Gewächshausfläche

Führung nach Vereinbarung möglich.

Großaich 5b

94333 Geiselhöring

Karl Alexander

09480/90076

Herr Feichtmaier

09480/90078

Gemeinschaftsbiogasanlage Menachtal
 Aussenansicht der Biogasanlage Menachtal

- Betreiber: Biogas Menachtal OHG

- Inbetriebnahme: August 2011

- Stromerzeugung: 400 kW

- Wärmenutzung: Nahwärmenetz mit 8 wohnhäusern und Gasthof Dirscherl

- Substrate: 4.000m³ Rindergülle und ca. 7.000 t Nachwachsende Rohstoffe jährlich (bestehend aus Gras-, Mais- und Ganzpflanzensilage)

- Besonderheit: Vorbildlich ist die Zusammenarbeit der verschiedenen Landwirte, die auf der Basis dieser Kooperation ihre jeweiligen Betriebspotenziale effektiv und den jeweiligen Stärken und Besonderheiten entsprechend nutzen können. Betrieb und Risiko sind auf mehrere Schultern verteilt und ermöglichen flexibles Handeln.

Führungen nach Vereinbarung möglich.

 

Pöslasberg 1

94357 Konzell

Andreas Steinbauer

09936/1558

Gerhard Fuchs

09961/910558

Biogasanlage Eidenschink
 Aussenansicht der Biogasanlage Eidenschink

- Betreiber: Biogas Roland Eidenschink

- Inbetriebnahme: Juli 2010

- Stromerzeugung: 250 kW

- Wärmenutzung: 170 kW

- Substrate: Gras, Mais, Ganzpflanzensilage, Getreide, Sonnenblumen, Hirse, Mais als Zwischenfrucht (1.300 kg und 6,5 m³ Rindergülle pro Tag)

- Besonderheiten: kann zu 100% auf der Basis von Gras betrieben werden, Anlagenauslegung bis 500 kW, Erweiterung 2012/13

Führungen nach Vereinbarung möglich.

Kammersdorf 1

94375 Stallwang

Roland Eidenschink

09964/250

Biogasanlage Kammermeier
 Biogasanlage Kammermeier

- Betreiber: Reenergie Kammermeier 

- Inbetriebnahme: Dezember 2005

- Stromerzeugung: 347 kW

- Wärmenutzung: 2.737.500 kW/a für Hähnchenstall, 2 Wohnhäuser, Werkstatt, Holz- und Hackschnitzeltrocknung

- Substrate: Silomais, (8t), Hähnchenmist (5t), Rindergülle (2,2t), Grünroggen (2t) 

- Besonderheiten: Als besonderes Substrat kommt der Hähnchenmist zum Einsatz. Die komplette Wärmerzeugung wird im eigenen Betriebsablauf eingesetzt und verbraucht.

 keine Angaben

Biogasanlage Braun
 Beschicker der Biogasanlage Hans-Jürgen Braun

- Betreiber: Hans-Jürgen Braun

- Inbetriebnahme: Mai 2006

- Stromerzeugung: 1,2 MW/a

- Wärmenutzung: 443.819 kWh/a

- Substrate: 1.200 t Mais, 700 t Rindergülle, 500 t Ganzpflanzensilage, 200 t Getreide, 100 t Gras, 100 t Schweinemist (Angaben pro Jahr) 

- Besonderheiten: Etwa 75% der Substrate werden auf dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb erzeugt. Weitere Besonderheiten sind die Nassvergärung im Speicher-Durchflussverfahren. Sowohl 600m³ Hauptfermenter, 400m³ Nachgärer und 1.000m³ Endlager sind beheizt. Die Verweildauer der Substrate liegt bei circa 90 Tagen.

Führungen nach Vereinbarung möglich.

Oberhaselbach 23

84066 Mallersdorf-Pfaffenberg

Hans-Jürgen Braun

08772/915830

Kompost & Biogasanlage ZAW Straubing
 Sammelfahrzeug für Bioabfälle beim Entleeren der Fracht

- Betreiber: Abfallwirtschaftsgesellschaft Straubing mbH (AWG-SR)

- Inbetriebnahme: November 2008

- Stromerzeugung 364 kW

- Wärmenutzung: 420 kW

- Substrat: 13.000 t Bioabfall pro Jahr (aus Sammlung der Biotonnen), 1.000 t Gemüseabfälle und landwirtschaftliche Abfälle pro Jahr

- Besonderheiten: Ein Teil der Wärme wird an die benachbarte Biogasanlage der Firma E.ON abgegeben, bei der das Biogas nicht verstromt, sondern für die Einspeisung in das Erdgasnetz aufbereitet wird. An etwa 40 Sammelstellen im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing können die Bürgerinnen und Bürger Grüngut und Gartenabfälle abliefern. Die holzigen Materialien werden aussortiert und einer energetischen Verwertung (derzeit im Biomasseheizkraftwerk in Landshut) zugeführt.

Führungen nach Vereinbarung möglich. 

Kompostwerk Aiterhofen

Amselfinger Str. 111

94330 Aiterhofen

Herr Wittmann

Herr Lumer

09421/52742

kompostwerk-aiterhofen@gmx.de

Kraftwerk und Holzvergaser Ascha
 Heizhaus des Nahwärme Netzes in Ascha

- Betreiber: Nahwärme Ascha GmbH und S.W.A.G. Strom-Wärme-Ascha-GmbH

- Inbetriebnahme: Heizwerk: 1995 - letzte Nezterweiterung 2008, Holzvergaser und BHKW 2011

- Stromerzeugung: ca. 1.500.000 kWh/Jahr

- Wärmenutzung: 2.100.000 kWh/Jahr

- Brennstoff: bei Heizanlage: ca. 1.500 m³ Holzhackschnitzel (20% Feuchte für Wärmeerzeugung); bei Holzvergaser/BHKW: ca. 800t Pellets aus Waldhackschnitzel zur EEG-Verstromung, ca. 30.000 l Pflanzenöl für Zündstrahl-BHKW

- Besonderheiten: Bayerns ältestes Biomasseheizwerk. Zwei 700 kW-Kessel und ca. 3 km Leitungen versorgen das Dorf. Der Wirkungsgrad liegt bei 73 %, die CO²-Reduzierung bei ca. 600 t/Jahr. Diese hoch attraktive alternative Wärmeversorgung steht den meisten Gemeindebauplätzen zur Verfügung. Ascha ist die Klimaschutzgemeinde 2009. Sie ist mit dem Konzept „Energieautarke Gemeinde“ ein Vorbild in ganz Bayern und Deutschland.
 
Besichtigung nach vorheriger Terminvereinbarung.
Planungsbüro MKS Geschäftsführer Andreas Kulzer
Mühlenweg 8
94347 Ascha
Geschäftsführer Andreas Kulzer
09961/94210
 
1. Bürgermeister Wolfgang Zirngibl
Straubinger Straße 26
94347 Ascha
09961/9400-12 oder -1879 gemeinde.ascha@t-online.de
Biomasseheizanlage Grund- und Mittelschule Schwarzach
 nicht verfügbar

- Betreiber: Markt Schwarzach

- Inbetriebnahme: Mai 2009

- Wärmenutzung: 609 MWh pro Jahr, 8 Wärmeabnehmer

- Brennstoff: Wald-Hackschnitzel, ca. 900 srm (Schüttraummeter) pro Jahr 

- Besonderheit: Schüttbunker mit 90 m³ Inhalt

Grund- und Mittelschule Schwarzach

Schulstraße 6-8

94374 Schwarzach