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Kommunale Energiemodelle

Ziel des Projekts ist es, in möglichst allen Gemeinden des Landkreises Investitionen im Bereich der regenerativen Energien- vorwiegend auf dem Bioenergiesektor - auszulösen. Dazu soll in jeder Gemeinde mindestens ein (Bio-)Energieprojekt verwirklicht werden.

Im Rahmen der Auszeichnung und Förderung als Bioenergie-Region Straubing-Bogen wurden folgende Maßnahmen umgesetzt:

- Am 02. März 2010 fand im Landratsamt die Auftaktveranstaltung des Projektes mit den Bürgermeistern der Netzwerkgemeinden statt (s. Bild links).

- Dabei wurde allen Gemeinden, die Mitglied im Netzwerk Bioenergie sind, ein Zuschuss für eine Machbarkeitsstudie über den Einsatz von Bioenergie angeboten. Die Höhe des Zuschusses betrug 154% der gezahlten Einlage und orientierte sich demnach an der jeweils Einlage (1€/Einwohner).

- Gut ein Jahr später fand erneut im Landratsamt Straubing-Bogen ein Workshop mit den Bürgermeistern statt, um alternative Verwendungsmöglichkeiten für diejenigen Gemeinden zu finden, die den Zuschuss bis dahin noch nicht in Anspruch genommen hatten.

- Des Weiteren wurde für die Bürgermeister der Bioenergie-Region exklusiv ein zweitätgies Seminar mit dem Titel "Der Weg zum Bioenergiedorf" organisiert, das über die Umsetzung von kommunalen Bioenergieprojekten informierte (s. Bild rechts).

Foto vom 02. März 2010: Auftaktveranstaltung des Projektes mit den Bürgermeistern der Netzwerkgemeinden im Landratsamt

Bürgermeister und Vertreter der Gemeinden informierten sich über die Umsetzung von kommunalen Bioenergieprojekten bei einem Seminar in Waldmünchen

 

 

 

 

 

 

 

Die Bürgermeister in der Auftaktveranstaltung im Landratsamt (li) und im Qualifizierungsseminar "Der Weg zum Bioenergiedorf" (re).

 

Zum Projekterfolg:

Mehr als die Hälfte der Netzwerkgemeinden haben bereits den Zuschuss für eine Machbarkeitsstudie in Anspruch genommen. In einigen Fällen konnten über die Studie Investitionen in erneuerbare Energie-Anlagen ausgelöst werden, wie beispielsweise in folgenden Kommunen:

Gemeinde Neukirchen: In Neukirchen wurde geprüft, ob eine zentrale Nahwärmeversorgung auf Basis von Bioenergie das Gemeindeamt, die Grundschule, die Mehrzweckhalle, den Kindergarten und die Krippe versorgen könnte. Die Hackschnitzelheizung wurde im alten Feuerwehrhaus untergebracht und im Herbst 2011 in Betrieb genommen. Mit einer Leistung von 110 kW ersetzt sie 35.000 bis 40.000 Liter Heizöl pro Jahr.

Gemeinde Hunderdorf: In Hunderdorf wurde auf Basis eines Screenings eine Hackschnitzelheizung für den Bauhof errichtet.

Gemeinde Aiterhofen: Eine weitere Gemeinde, die sich auf Basis einer von der Bioenergie-Region Straubing-Bogen geförderten Machbarkeitsstudie für die Investition in ein Biomasseheizwerk entschieden hat, ist Aiterhofen. Das rund 373.000 € teure Biomasseheizwerk wurde im Winter 2012 in Betrieb genommen und versorgt mehrere, überwiegend kommunale Gebäude mit umweltfreundlicher Wärme. Im Biomasseheizkessel mit 150 kW Nennwärmeleistung werden pro Jahr etwa 166 Tonnen naturbelassenes Restholz verfeuert. Durch den Betrieb der Anlage können jährlich rund 45.000 Liter Heizöl und damit etwa 128 Tonne Kohlendioxid eingespart werden.

Gemeinde Windberg: Windberg ist aktuell in der Bauphase einer 240 kW-Hackschnitzel-Wärmeerzeugungsanlage am Standort des alten Feuerwehrhauses. Es soll damit eine umwelt- und klimafreundliche Nahwärmeversorgung im Ortskern von Windberg, in Dambach sowie in der Kreuzbergstraße bis Hochgarten zu einem akzeptablen Wärmepreis verwirklicht werden. Das BHKW wurde bereits im Juli diesen Jahres in Betrieb genommen und wird somit nach dem EEG 2012 vergütet.